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Dokumentarischer Film

Dokumentarische Filme werden im Frühjahr, an den Wochenenden nach Ostern, jährlich auf zwei Bundesfilmfestivals (BFF) an verschiedenen Orten präsentiert. Einer ist in Castrop-Rauxel, das 2022 für den Ausrichter Filmklub Dortmund e.V. zum dritten Mal Veranstaltungsort war. Der zweite Veranstaltungsort wird gerade gewechselt.

In Anwesenheit vieler Autoren zeigen die 3-tägigen Bundesfilmfestivals jeweils rund 40 Kurzfilme bis zu einer Lauflänge von 20 Minuten. Dem Wettbewerb stellen sich die qualifizierten, von den Landesverbänden gemeldeten Filme. Vertreten ist das breite Spektrum dokumentarischen Genres, wie Reportagen und Reisefilme sowie Lokalchroniken, Sport- oder Familienfilme. Tier- und Naturfilme werden in einem eigenen Festival in Blieskastel präsentiert.

Eine Jury diskutiert nach den Filmblöcken jeden Beitrag öffentlich und vergibt nach der Preisfindung zum Abschluss für die besten Filme Gold-, Silber- und Bronzemedaillen. Der Festivalbesuch ist kostenfrei.

Naturfilm

Das Bundesfilmfestival (BFF) mit langer Tradition ist NATUR, das 2022 in Blieskastel zum 44. Mal veranstaltet wurde, erstmals mit neuem Konzept in hybrider Form. Das BFF präsentierte sich im Frühjahr in Kombination aus Online-Filmschau mit Jurygesprächen sowie einer festlichen Preisverleihung in der Bliesgau-Festhalle Blieskastel und einem zweitägigen Rahmenprogramm in Präsenz.
Dem Wettbewerb stellen sich die qualifizierten, von den Landesverbänden gemeldeten Filme. Vertreten ist ein breites Spektrum von Natur- und Tierfilmen jeglicher Art, zum Beispiel auch Stimmungsfilme.

Eine Fachjury diskutiert jeden Beitrag der rund 30 Filme. Die besten Filmschaffenden werden ausgezeichnet mit „Schmetterlingen“, der Hauptpreisträger in Gold. Sechs Filmen wird die Ehre eines Silbernen Schmetterlings zuteil. Jeder Autor erhält zudem eine Teilnahme-Medaille.

Fiktionaler Film

Das Bundesfilmfestival FICTION richtet die Gruppe Dram-Film traditionell im Herzog-Filmtheater Schrobenhausen aus. Mehr als 40 Kurzfilme der fiktionalen Genres, wie Spielfilm, Fantasie- und Experimentalfilm, Animation und Musikvideo stellen sich einer Jury und einem interessierten Publikum. Auf großer Kinoleinwand zu erleben sind die verschiedensten Beziehungskisten, unterhaltsam und nachdenklich, mal lustig, mal tragisch.

Die Filmschaffenden werden nach der Projektion in lockeren Gesprächen persönlich vorgestellt. Nach jedem Filmblock diskutiert eine kompetente Festivaljury jeden Beitrag öffentlich. Der Festivalbesuch ist kostenfrei.

Das Event an einem Wochenende im Frühjahr beginnt Freitag mit dem Sonderprogramm „Offenes Fenster“, wo frei eingereichte Filme außerhalb des BDFA-Wettbewerbs laufen, und endet am Sonntag mit der Verleihung der Bronze-, Silber- und Goldmedaillen sowie Sonderpreisen. Ausgewählte Preisträgerfilme werden zum Abschluss in einem feierlichen Rahmen nochmals präsentiert.

Für die besten Filme sind die Bundesfilmfestivals ein Sprungbrett zu den Deutschen Filmfestspielen (DAFF) des BDFA.

Sonderfilmfestival:

Deutscher Minutenwettbewerb

Der Deutsche Minutenwettbewerb ist ein offenes Festival und gehört somit nicht in die klassische Wettbewerbsstruktur des BDFA. Am Minutenwettbewerb teilnehmen können alle Filmemacher. Nichtmitgliedern steht dieses Event kostenfrei offen.
Die Gewinner werden in einem bewährten Verfahren ermittelt. Im Finale der 16 Filme treten jeweils zwei Filme im Duell gegeneinander an. Das Publikum entscheidet, welcher Beitrag eine Runde weiterkommt, bis die Gewinner der Medaillen und acht Teilnehmer am Minuten-Cup der Deutschen Filmfestspiele feststehen.
Ausrichter: Videofilmer Senftenberg e.V.
www.videofilmer-senftenberg.de

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