Die besten Kurzfilme des Jahres wurden mit der höchsten Auszeichnung des Bundesverbandes Deutscher Film-Autoren e.V. (BDFA) gewürdigt.
Die 83. Deutschen Filmfestspiele des nichtkommerziellen Filmverbandes sind am 5. Oktober 2025 in den Harsefelder Lichtspielen im Landkreis Stade nahe Hamburg mit der Verleihung der BDFA-Filmpreise beendet worden. Die sieben gläsernen Trophäen in Obeliskform für drei fiktionale und vier dokumentarische Filme, die handwerklich wie künstlerisch-ästhetisch überzeugen konnten, gingen an Autoren aus Berlin, Bad Liebenwerda, Dresden, Saarbrücken, Weimar, Wiesbaden und Winnenden. Die externe Fachjury (Michael Schwarz aus Mainz, Doreen Bellmann aus Erfurt und Torsten Wies aus Wiesbaden) würdigte die herausragenden Leistungen durch Laudationes.

Ausgezeichnet wurden die Dokumentarfilme: „Glück auf, Louise“ von Manfred Hennig (Videofilmer Senftenberg e.V.) über erlebbare Technikgeschichte im Lausitzer Kohlerevier, „Wenn die Liebe stärker ist…“ von Dietmar Schürtz aus Berlin über das Coming out einer jungen Tänzerin, der Naturfilm „Kranichrast“ von Klaus Menzer (Ludwigsburger Filmclub e.V.) und „Palais idéal – Das Bauwerk von Ferdinand Cheval“ von Dr. Stephan Vogel (Wiesbadener Filmkreis) über Besessenheit, Träumerei, Bauwahn, aber doch irgendwie Kunst.
Preisträger im fiktionalen Bereich wurden: „Artur kämpft“ von Nicola Bläs (AFW-Blieskastel) über das Trauma eines Ringkämpfers, der musikalische Puppentrickfilm „Die verflixten drei Wünsche“ von Ute Heimann aus Weimar sowie die künstlerische Animation „Crowd“ von Maria Bijak (Trickfilmschule Fantasia Dresden e.V.).

In einem cineastischen Potpourri erlebten mehr als 120 Zuschauer die Vielfalt und Kreativität des deutschen nichtkommerziellen Kurzfilms. Auf großer Kinoleinwand wurden 17 Dokumentarfilme und 5 Naturfilme sowie 25 fiktionale Filme präsentiert. Der fiktionale Film zeigte sich so vielfältig wie kaum ein anderes Genre – als Drama, Komödie, Satire, Animation, Musikvideo, Slapstick, Experimental- und künstlerischer Film. Die Themenpalette der Dokus drehte sich um das Bewahren von Kulturgut, menschliche Schicksale, die Wunderwelt der Tiere, Reisereportagen und den Zeitgeist. Alle Filmschaffenden produzieren ihre Beiträge aus purer Leidenschaft.
Die Deutschen Filmfestspiele, der jährliche Treffpunkt der ambitionierten Amateurfilmszene des BDFA, werden 2026 in Karlsruhe veranstaltet.

Die Laudationes auf die Preisträger-Filme sind über den Button „Ergebnisse“ abrufbar: https://www.bdfa.de/daff2025/

Einen ausführlichen Bericht über die 83. Deutschen Filmfestspiele publiziert der BDFA in der Dezember-Ausgabe 3/25 des Verbandsmagazins film&video.

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