30 Jahre Dortmunder Filmtag!

Dortmunder Filmtag dreht sich seit 30 Jahren um „Willis“

Zum 31. Mal präsentierte der Filmklub Dortmund e.V. im gut besuchten Werkssaal der Stadtwerke die besten und interessantesten Filme von Mitgliedern des BDFA aus Nordrhein-Westfalen. Alle 20 Filme hatten sich auf Landes- und Bundesfilmfestivals und den Deutschen Filmfestspielen qualifiziert. Die Einladung zum Dortmunder Filmtag gilt bereits als Auszeichnung. Darüber hinaus besteht seit 30 Jahren die Möglichkeit, einen der begehrten Dortmunder Filmpreise „Willi“ zu gewinnen.

riep-thissen-pfeiffer-preis

Die Preisträger von links nach rechts: Manfred Riep, Franz-Josef Thissen, Michaela Pfeiffer, Michael Preis Bild: Manfred Weber, Dortmund, 08. Oktober 2016

Zudem verleihen die Sonderpreise der Stadt Dortmund, der DSW21 und der Ruhr Nachrichten der Preisverleihung weitere Glanzpunkte. Ein 1-minütiger Auftaktfilm vermittelte die Präsentierlaune des Ausrichters, und entsprechend der Gesamtoptik des Filmtages gab es für jeden Film eine spezielle Ankündigung. Die meisten Autoren nutzten die Gelegenheit, Hintergründiges über den eigenen Film preiszugeben. Den zum 25. Mal verliehenen Dortmunder Ehrenfilmpreis gewann Manfred Krause aus Gütersloh.
Alles in Allem war der 31. Dortmunder Filmtag ein Hingucker. Der ehemalige Pressesprecher des Westdeutschen Rundfunks, Maksut Kleeman, bescheinigte dem Filmklub Dortmund, den Filmtag beispielhaft und professionell vorbereitet zu haben.
Zur Filmtagjury gehörten weiterhin Katrin Berchner, Peter Ringsleben, Anton Wallner und BDFA-Präsident Marcus Siebler. Die Juroren hielten kurzweilige Laudationes auf die Preisträger. Ein Film stach besonders hervor: „Es hätte so anders sein können“. Franz-Josef Thissen aus Mönchengladbach erhielt gleich 3 Dortmunder „Willis“: Bester Originaltext, Der besondere Film, Bester Film (Jury-Votum) und den Ehrenpreis der Stadt Dortmund für den besten Dokumentarfilm.

abschluss-ft16

Bild: Manfred Weber, Dortmund, 08. Oktober 2016

Für die beste Tongestaltung in ihrem Film „…und es geschah so!“ erhielt Michaela Pfeiffer einen weiteren „Willi“. Manfred Rieps „Kreative Bildgestaltung 2“ konnte einen Filmpreis für sich gewinnen und erhielt zudem den Sonderpreis der DSW21 für den Film mit dem größten Unterhaltungswert. Der Filmpreis für Beste Montage erhielt der Dortmunder Michael Preis für sein Werk „Ägypten – Von Leben und Tod“ und außerdem den Sonderpreis der Ruhr Nachrichten für den besten Reisefilm. Auch dieser Preis wurde bereits zum 25. Mal vergeben. Als Höhepunkt: Der Dortmunder Filmpreis „Bester Film“ (Publikums-Votum) ging ebenso an den Reisefilm von Michael Preis. Mit großem Dankeschön verabschiedete sich Klaus Werner Voß bei Publikum, Autoren, Juroren und allen Helferinnen und Helfern wie immer mit den Worten: „Das wars…“, und hinter ihm auf der Leinwand lief der Abspann…

Klaus Werner Voß

Bilder: Manfred Weber, Dortmund, 08. Oktober 2016