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| 5. Oktober 2011 |
Einladung zum "Herbstkino" am 16. Oktober in Hamburg
Die Hamburger Filmwerkstatt veranstaltet eine Matinee in Kooperation mit der Katharinenschule in der Hamburger Hafencity am 16. Okt. 2011 von 15.00 - 17.00 Uhr in der Aula der Schule. Es freut uns sehr , Uli Radermacher als Filmautor und Moderator gewonnen zu haben zum Thema "Hertbstkino - Ein Streifzug durch ein Filmerleben" Alle Informationen dazu unter |
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21. Mai 2011 per Mail von sk |
Bericht von Klaus Brachmann Videos und Bilder in einer HDAV-Präsentation verbinden |
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Bild oben: Interessant und für die Zuschauer auch fesselnd : das Seminar HDAV-Präsentation |
Ein Seminar zum Thema "Videos und Bilder in einem Film bzw. einer Präsentation verbinden" mit Dieter Hartmann führte der BDFA-Landesverband Nordwest durch.
Ein ausführlicher Bericht (PDF) auf der Homepage des Landesverbandes unter |
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10. Mai 2011 per Mail von Rolf Böhling |
Hanseatischer Film- und Video-Club Bremen jetzt mit eigener Homepage
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29. April 2011 per Mail von sk |
Bericht von ww 59. Nordwestdeutsche Filmfestspiele in Harsefeld |
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Bild oben: Die Autoren der 59. Nordwestdeutschen Filmfestspiele (NWDAFF) |
Viele Filmfreunde des Landesverbandes Nordwest hatten sich das Wochenende vom 19./20. März 2011 dick in ihrem Kalender angestrichen. Das aus gutem Grund, denn der jeweils erste Landeswettbewerb wird traditionell immer kurz vor Frühlingsbeginn durchgeführt und ist für uns stets Höhepunkt und Start ins neue Filmerjahr. Insgesamt wurden aus den Clubs und von den Einzelmitgliedern 28 Filme zum Wettbewerb gemeldet. Dabei war die Themenvielfalt wieder breit gefächert, wobei Reisefilme und Reportagen für uns Amateurfilmer sehr nahe liegende Themen sind. Gern nimmt das Auditorium aber auch andere Ausdrucksformen wahr.
Vollständiger Bericht, Filmliste und Ergebnisse auf der Homepage des Ausrichters unter |
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15. März 2011 per Mail von sk
Michael Preis : "Reisen heißt erleben. Ein Reisefilm lässt miterleben" |
Bericht von Kerstin Hänecke Reisefilm-Seminar mit Michael Preis beim Video Club Rastede Blaulicht ´92 34 wissbegierige Filmbegeisterte fanden sich im Akademiehotel in Rastede ein, um in dem angekündigten Seminar mit Michael Preis Neues zum Thema Reisefilm zu erfahren, Bekanntes aufzufrischen oder in einem neuen Zusammenhang zu bewerten. "Reisen heißt erleben. Ein Reisefilm lässt miterleben", sagt Michael Preis. Wer von uns reist nicht gerne, und wer von uns möchte dann nicht auch hinterher seine Familie und Freunde an den Erlebnissen teilhaben lassen? Wir möchten aber auch, dass unsere filmischen Erinnerungen mit Interesse verfolgt werden und nicht langweilen. Gleich am ersten Abend wurde uns klar, dass es einen Riesenunterschied macht, ob wir "Urlaubsfilme" oder "Reisefilme" machen. Die Auswahl an eindrucksvollen Filmen von Michael Preis zeigte uns ganz schnell, worum es hier gehen sollte: Mit allen Sinnen die Einzigartigkeit fremder Kulturen einzufangen, von Begegnungen mit Menschen unseres Planeten zu berichten und vor allem Geschichten zu erzählen. Michael Preis führte anschaulich, spannend und humorvoll ("Filmen muss weh tun!") durch den filmerischen Schaffensprozess von den Vorbereitungen bis zum Endprodukt. Heutzutage haben ja viele Reisende eine Videokamera dabei und dokumentieren die Tour sozusagen vom Ausgangs- bis zum Endpunkt. Diese Filmer sind "Sammler", so Michael Preis, die möglicherweise wunderschöne Bilder mit nach Hause bringen, diese aber im Nachherein nur mit Schwierigkeiten zu einer spannenden Geschichte zusammenführen können. Erfolg versprechender ist es da, als "Jäger" unterwegs zu sein, der zumindest ein grobes Konzept bereits im Kopf hat. Das beginnt mit intensiven Vorbereitungen für die Reise. Was weiß ich überhaupt über das Land, die Region oder die Menschen meines Reiseziels? Was gibt es dort an interessanten Zielen oder Ereignissen neben den bekannten Sehenswürdigkeiten? Da hilft nur eines: Sich zu informieren. Reiseführer sollten aufmerksam studiert werden, aber auch Bildbände und Literatur können Hinweise geben und Ideen liefern. | |
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Bild rechts: Michael Preis zusammen mit dem Rasteder Clubleiter Horst Schmidt Fotos : Hildburg Wolf |
Ist der Reisende dann vor Ort, stellt sich die Frage: Was kann ich tun, um Bilder und Einstellungen zu finden, wie sie noch keiner zuvor gezeigt hat? "Kreativ sein, ungewöhnliche Perspektiven suchen", sagt Michael Preis. Vor allem sollte man mit der Kamera immer mittendrin und auf Augenhöhe sein. Für eindrucksvolle Aufnahmen muss der Filmer Geduld und Zeit mitbringen. Individualreisende haben es da ganz klar einfacher als Touristen auf einer Gruppenreise. Es gibt Filmer, die sich scheuen, auf die Menschen zuzugehen und den Kontakt zu suchen; aber in der Regel gibt es weniger Probleme als befürchtet. Michael Preis: "Man muss sich nur trauen!" Einheimische Fremdenführer können dabei eine große Hilfe sein und sind vor allem in Ländern wichtig, deren Sprache man nicht spricht. Natürlich ist auch in entfernten Regionen beim Filmen eine gute Bildgestaltung zu beachten. Warum nicht einen "Spickzettel" dabei haben, der einem ab und zu die wichtigsten Regeln ins Gedächtnis ruft? Dann denkt der Filmer wieder daran, dass er Schwenks über atemberaubende Landstriche nur sparsam einsetzt und zu Beginn und am Ende das Bild ein paar Sekunden stehen lässt. Dann fällt ihm wieder ein, dass er Schärfentiefe durch einen Vordergrund erzeugen kann oder wo er am besten den Horizont platziert. Dies ist nur eine Auswahl all der Aspekte, die uns von Michael Preis sowohl in der Theorie als auch immer wieder beispielhaft in kurzen Filmausschnitten nahe gebracht wurden. Besonders erstaunlich war u.a. die Demonstration, wie man eine in sich geschlossene Szene, z.B. eine Musikgruppe mit Tänzerin, mit nur einer Kamera aufnehmen kann und diese trotzdem in der Endversion verschiedene Blickwinkel und Einstellungen aufweist. Dicht gedrängt folgte ein Thema auf das andere. Wir lernten viel über Dramaturgie, Videoschnitt und Bildübergänge; auch Tonbearbeitung, Musik und Kommentar wurden ausführlich besprochen. Und last but not least: Der passende Titel! Dieser sollte zum Thema passen und vor allem neugierig machen. Zwischendrin wurde immer intensiv diskutiert und zum Schluss verkürzten wir sogar die Kaffeepause zugunsten des Vortrags. Überhaupt haben wir uns alle sehr wohl gefühlt in der angenehmen Atmosphäre und dem Superservice des Akademiehotels in Rastede. Richtig schade war es, als das Seminar am Samstagnachmittag zu Ende ging. Voll gepackt mit neuen Anregungen und wertvollen Tipps ging es wieder nach Hause, und wir werden sicher in unseren nächsten Filmprojekten sehr davon profitieren. Ich wage zu behaupten, dass viele von den Teilnehmern am liebsten sofort auf die filmerische "Jagd" gegangen wären und, ehrlich gesagt, was hält uns davon ab? |
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25. Februar 2011 per Mail von sk
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Bericht von Horst Bruecker Ein Fest zum Vierzigsten bei der IHFA Gleich zu Anfang sei es gesagt: Der Empfang zum 40jährigen Bestehen der Interessengemeinschaft Hamburger Filmautoren (IHFA) war eine überraschende Festlichkeit für alle, für die Organisatoren ebenso wie für die vielen Gäste, die sich am 19. Februar im Eidelstedter Bürgerhaus eingefunden hatten. Wohl keiner der an die einhundert Gäste, darunter auch der Vorsitzende des Landesverbandes Nordwest im BDFA, Klaus Brachmann, hatte ein so umfangreiches Programm erwartet. | |
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Bild rechts: Über allem wachten, von Rolf Mexstorf als Sendboten des Vereins der Hamburger herzlich willkommen geheißen, die beiden Hamburger Originale Hummel und Zitronenjette |
Rolf Mexstorf, der rührige Initiator, der vor 40 Jahren die IHFA aus der Taufe gehoben hatte und schnell eine große Schar engagierter Filmfreunde um sich versammeln konnte, Horst Brücker, der Ehrenvorsitzende des Landesverbandes Nordwest, und Dieter Koschny liessen in einem umfangreichen Foto-Kaleidoskop und ergänzt mit Filmausschnitten das Clubleben in den vierzig Jahren seit 1971 Revue passieren. Da sah man die damals noch jungen Herrschaften mit weiblichem Anhang bei Faschingsfesten, Weihnachtsfeiern und Clubausflügen, und man konnte neidvoll nachempfinden, wie vielseitig und amüsant einst - im Vergleich zu heute - ein Clubleben lebendig gehalten wurde. Zuvor hatte IHFA-Vorsitzender Heribert Schmidt die Gäste begrüßt und erfreut ihre große Zahl registriert, und Landesverbandsvorsitzender Klaus Brachmann überbrachte anschließend die Grüße und Glückwünsche des Bundesverbandes Deutscher Film-Autoren (BDFA) und überreichte Heribert Schmidt die Goldene Ehrennadel des Landesverbandes, jedoch nicht, wie man hätte auch annehmen können, für seine administrative Tätigkeit für seinen Club, sondern ausdrücklich für seine Arbeiten als Filmer und damit für den rührigen und vielseitigen Filmemacher. Und über allem wachten, von Rolf Mexstorf als Sendboten des Vereins der Hamburger herzlich willkommen geheißen, die beiden Hamburger Originale Hummel und Zitronenjette. So nannte man einst den Wasserträger Johann Wilhelm Benz, der im 18. Jahrhundert, als es in der Hansestadt noch keine Wasserleitungen gab, in zwei Eimern das Wasser aus den Brunnen schöpfte und zu den begüterten Hamburgern trug, und die Zitronenverkäuferin Johanne Henriette Marie Müller, die einst in den Kneipen auf der Reeperbahn aus einem kleinen Korb ihre Zitronen an die Seeleute verkaufte, auf dass diese der Vitamin-C-Mangel-Krankheit Skorbut vorbeugen konnten. Und nach alledem und schönem Klönschnack mit Bekannten und Freunde gab es auch was zu essen und zu trinken, und jeder verabschiedete sich in der schönen Erkenntnis, dass bei der IHFA alle noch gut drauf sind und vielleicht sogar in zehn Jahren beim Fünfzigsten wieder richtig auf die Pauke hauen können. Und dass es so werden möge, darauf ein kräftiges Hummel-Hummel! |
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Bremer Filmamateure e.V. : Heinz Beuermann geehrt
Die Bremer Filmamateure e. V. haben ihr langjähriges, verdienstvolles Mitglied Heinz Beuermann zum Ehrenmitglied erklärt. Die Vorstandsmitglieder Peter Mechnik und Bernd Vieregge haben zusammen mit ihren Frauen den Senior des Vereins, der aus gesundheitlichen Gründen leider nicht mehr an den Klubabenden teilnehmen kann, in seiner Seniorenresidenz besucht, wo er eine eigene Wohnung hat. Sie trafen auf einen hellwachen, gewohnt humorvollen und schlagfertigen Filmer. Jawohl, er filmt zum Glück immer noch und hat einen sehr gut ausgestatteten Schnittplatz, an dem er etliche Stunden in der Woche sitzt! Wir verbrachten einen höchst kurzweiligen amüsanten Vormittag, in dessen Verlauf wir ihm die Urkunde über seine Ehrenmitgliedschaft überreichten und uns unter Zuhilfenahme einer ordentlichen Portion Sherrys von der Vitalität Heinz Beuermanns überzeugen konnten, der immerhin in diesem Jahr seinen 95. Geburtstag begehen wird. An dieser Stelle über seine Persönlichkeit und seine filmischen Erfolge zu berichten, ist müßig, da ihn und seine Filme ohnehin jeder kennt und schätzt. Peter Mechnik Bremer Filmamateure e. V. |
Filmwerkstatt Norderstedt hat eine eigene Homepage
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7. Dezember 2010 per Mail von sk |
Bericht von ww 58. Nordwestdeutsche Filmfestspiele vom 20./21. November in Harsefeld |
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Bild oben: Die Autoren der 58. Nordwestdeutschen Filmfestspiele (NWDAFF) |
Wer zu spät kommt, der soll nach neuer Sprichwörtlichkeit ja bekanntlich bestraft werden. Im Falle unserer 58. Nordwestdeutschen Filmfestspiele hatte der Betroffene das Problem, überhaupt einen geeigneten Sitzplatz im fast ausgebuchten Kinosaal zu finden. Traditionell lud der Landesverband wieder in die Harsefelder Lichtspiele unter dem Dach des Hotels "Meyers Gasthof" nach Harsefeld ein. Insgesamt standen 27 Filme für die Projektion bereit, deren Themenvielfalt einmal wieder das Engagement unserer Amateurfilmer innerhalb des Landesverbandes reflektierte. Es ist immer wie-der erstaunlich, was von unseren Filmfreunden thematisiert und ins rechte Licht gesetzt wird.
Vollständiger Bericht, Filmliste und Ergebnisse auf der Homepage des Ausrichters unter |
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23. November 2010 per Mail von sk |
Bericht von Peter Mechnik 26. Bremer Kurzfilmschau gut besucht Am 17. 11. 2010 fand die 26. Bremer Kurzfilmschau im Vereinslokal der Bremer Film-Amateure e. V. statt. 60 Besucher aus ganz Norddeutschland sahen 20 Kurzfilme aller Genres. Reiseberichte, Naturfilme, verfilmte Gags, Reportagen und kleine Spielfilme von Autoren des Landesverbandes, aber auch z. B. aus Kassel und Albbruck, präsentierten sich dem Publikum. Wie jedes Jahr war natürlich auch dieses Mal die menschliche Begegnung zwischen Filmfreunden mit Fachsimpelei und Erfahrungsaustausch wichtiger Bestandteil des Abends. Nach der Publikumswertung siegte Peter Kloss mit seinem Film „In den Souks von Marrakesch“. Die nächste Kurzfilmschau ist für den 23. 11. 2011 geplant. |
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9. November 2010 per Mail von sk |
Bericht von hd 60 Sekunden – Action der Hamburger Filmwerkstatt |
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Bild oben: Dr. Frank Dietrich (links) mit dem Clubleiter der Hamburger Filmwerkstatt und stellv. Vorsitzenden des LV Nordwest |
Wenn eine vor kurzem verwitwete Frau ihrer Freundin erklärt, ihr verstorbener Mann habe für Alles Vorsorge getroffen, er habe ihr drei Umschläge hinterlassen, einen mit € 20.000 für das Grab, einen weiteren mit € 40.000 für die Trauerfeierlichkeiten und einen dritten mit € 50.000 für den Stein, und wenn sie dann ihrer Freundin den Ring an ihrem Ringfinger, bestückt mit einem kostbaren Edelstein, zeigt,.....dann geht es um einen Minutenfilm, ein Genre, das nicht nur humorvolle Szenen, sondern auch kleine Spielfilme, Animationsfilme, ja sogar kleine Reportagen und Reisefilme umfasst.
Seit vielen Jahren veranstaltet der Videoclub Senftenberg in der Lausitz mit großem Erfolg den Minuten-Cup, einen Wettbewerb für Kurzfilme, die das Zeitmaß von einer Minute nicht um eine Sekunde überschreiten dürfen. Clubleiter in Senftenberg, Spiritus Rector des Cups und selbst Autor zahlreicher Minutenfilme ist Dr. Frank Dietrich, der sich auf Einladung der Hamburger Filmwerkstatt in Kooperation mit der Katharinenschule in der Hafencity bereit erklärte, in der Aula der Schule über die Gestaltung von Minutenfilmen zu referieren und seine Ausführungen mit zahlreichen Filmbeispielen zu belegen. Die Veranstaltung fand am Sonntag, den 24.10.2010, vor gut 50 Interessierten statt, die nach der Resonanz ganz gewiss nicht der unfreundlichen Witterung entfliehen wollten. In fast drei Stunden gab Frank Dietrich in Wort und Bild einen umfassenden Überblick über die Gestaltungsgrundsätze und besonderen Tücken bei der Herstellung dieser speziellen Filme. Wiederkehrende Stichworte waren: Weglassen, punktuelle plakative Information, Aufbau von Divergenzen zwischen Erwartung und Geschehen und immer wieder: Weglassen. Angesichts des oft erheblichen sachlichen und geistigen Aufwands bei der Herstellung von Minutenfilmen beklagte er auch die zuweilen erkennbare Geringschätzung des Kurzfilms durch Filmer von Langfilmen und Juroren. Langfilmer mögen von dem Eindruck bedrängt worden sein, dass sie es doch eigentlich sehr viel einfacher haben. Unser besonderer Dank gilt neben dem Referenten auch den Sponsoren für Technik und Plakate, den Firmen Promotion Berlin und Copycardo. |
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5. Oktober 2010 per Mail von sk |
Bericht von Max Conradt Hamburger Filmtag zeigte 14 Filme |
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Bild oben: Im Eidelstedter Bürgerhaus applaudierten die treuesten der Hamburger „Filmschaffenden“ im abgedunkelten Raum den neuen Filmen aus den vergangenen zwölf Monaten |
Am Anfang aller herbstlichen Filmschauen und Filmwettbewerbe im Norden steht immer der „Hamburger Filmtag“ im Eidelstedter Bürgerhaus, auch diesmal sorgsam vorbereitet vom Clubleiter der Interessengemeinschaft Hamburger Filmautoren, Heribert Schmidt, und seinen fleißigen Helfern. Es liefen 14 Filme, drei mehr als im vergangenen Jahr, eingereicht aus den fünf Hamburger Clubs und aus der Norderstedter Filmwerkstatt.
Am Anfang zeigte Horst Rühland einen informativen Rundgang durch das den Auswanderern gewidmete Ballinstadt-Museum, Norman Henke das ebenso interessante wie riskante Abenteuer des Paraglidings, und Rose Doschke eine verträumte, von einem Donkosakenchor stimmungsvoll untermalte Winterlandschaft. Werner S. Lange präsentierte eine vielseitige Annäherung an den Petersdom, des größten Kirchenbaus der Welt mit seinen vielen kostbaren Kunstschätzen, und Andreas Pahl und G. Dolezal durchbrachen alles Herkömmliche, indem sie auf „Platt-dütsch“ die Schwarz-Weiß-Bilder der alten Hamburger Straßenbahnlinie 5 kommentierten. Ein Highlight dann Peter Klüvers Reise in Aladins Wunderland, in das in die Wüste gepflanzte und wie aus einer anderen Welt herbeigezauberte Dubai, das er in all seinen fantastischen Dimensionen eingefangen hatte. Film Nummer 7 waren Helmut G. Langes Motoren, Petticoats und Hula-Hoop, eine amüsante Rückschau auf die fünfziger Jahre mit ihren riesigen Autokarossen, den liebenswert-braven Girls jener Zeit und den im Hüftschwung kreisenden Hula-Hoop-Reifen. „Flucht in die Einsamkeit“ von Hajo Grieser, ein ganz und gar ungewöhnlicher Drei-Minuten-Film, der den Betrachter nachdenklich zurücklässt und das wohl auch soll, der indessen aber auch mutig alle Konventionen hinter sich lässt und dadurch einen besonderen Rang einnimmt. Dasselbe gilt für „High Moon“ von Dr. Wilfried Waack, eine computer-assistierte Weltraum-Katastrophe mit dem berühmt gewordenen Ausruf: „Wir haben da ein Problem“. Das war, wenn man so sagen darf, ein typischer Waack'scher Kurzknaller. Ganz anders dann, weil mit großartigen, filmisch einwandfrei eingefangenen Landschafts-Aufnahmen angefüllt, der Ausflug von Heribert Schmidt in die Vintgar-Schlucht, ein quirliges Festival bewegten Wassers. Der „Lebenslauf“-Film von Max Conradt schildert eindringlich das Schicksal einer jungen Frau, der bei einem Autounfall der linke Arm abgerissen wird, die trotzdem aber weiter für den Marathonlauf trainiert und nun schon 13 Mal die 42,195 Kilometer-Strecke gelaufen ist. Zweimal Amüsantes: Horst Drömer zeigt ebenso witzig wie tiefsinnig, wie die Briten Dampf ablassen, mal am speakers corner im Hyde-Park, mal bei einer Ausfahrt mit der altehrwürdigen Dampf-Eisenbahn, und Gerhard Bornmann ließ alle staunen und lächeln über die Reparaturarbeiten bei einem Dachschaden in einer Reihenhaus-Siedlung. Verträumter Ausklang: Horst Brückers vielseitig eingefangene Wasser-Reflexionen mit gut geeigneter und auch rhythmisch eingepasster Musik. |
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2. September 2010 per Mail von sk
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Bericht von Wilfried Strauss 50 Jahre Oldenburger Filmclub ASCO Ein halbes Jahrhundert gemeinsam in Sachen Film und Video viel erleben, filmische Erfolge der Clubmitglieder national und international einfahren, Gemeinschaftsfilme drehen, sechs Nordwestdeutsche Amateurfilmfestivals ausrichten und über 140x das eigene TV-Magazin „Der ASCO zeigt Filme“ im Lokalsender „oldenburg eins“ präsentieren – das sind nur einige Stichworte, die das Clubleben des Oldenburger Filmclubs ASCO beschreiben, der am 5.11.2010 sein 50-jähriges Jubiläum feierte. | |
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Bild rechts: Clubleiter Werner Garrelts in Aktion (1986) |
Begonnen hatte alles 1960, als Gerhard Marr zur Gründung des „Amateur-Schmalfilm-Club Oldenburg“ einlud, nachdem die 8-Millimeter-Fans bis dahin beim Hanseatischen Schmalfilmclub in Bremen untergekommen waren. Sieben Ehepaare waren es, die sich einmal im Monat in einem zum Filmstudio umgebauten Keller, dem „Studio B“, von Kurt Böhm trafen. Schnell war der Treffpunkt durch die steigende Mitgliederzahl zu eng und so folgten in den nächsten Jahren viele Ortswechsel durch zahlreiche Oldenburger Gaststätten sowie Bowling- und Kegelcenter mit ihren Räumlichkeiten. Ein erster filmische Erfolg stellte sich bereits 1963 ein, als der damalige Clubleiter Gerhard Marr mit seinem Film „Die Düne lebt“ beim Internationalen Festival des Meeres in Lerici/Italien den „Coppa della Presidenza Nationale dell`Enal“ als Sonderpreis für die anmutige Gestaltung erhielt. In späteren Jahren errangen viele Clubmitglieder filmische Erfolge bei den Nordwestdeutschen Meisterschaften, bei Bundeswettbewerben und bei den DAFF`s. Ohne die Leistungen der übrigen Filmer zu schmälern, soll hier der leider zu früh verstorbene Friedrich Leising genannt werden, der zum Beispiel mit seinen Filmen „La vie de M“ 1977 an der UNICA in Maastricht (Niederlande) teilnahm und mit „Aqua“ auf der UNICA 1978 in Baku (Aserbaidschan) eine Bronzemedaille gewann. Ein Filmclub lebt vorrangig nicht von den Wettbewerbsfilmen, sondern vom Zeigen eigener Filme und dem Streben nach immer besser gestalteten Filmen, auch wenn diese nicht unbedingt für Wettbewerbe vorgesehen sind. Das gegenseitige Zeigen und diskutieren über Form und Inhalt, bringt jeden anwesenden Filmer weiter. Dazu veranstaltet der ASCO seit 1962 auch einen Clubwettbewerb um die Goldene Kamera zu einem besonderen Thema. 2011 ist es „Ein persönliches Erlebnis“. All das fördert das Clubleben und schafft eine Gemeinschaft, die trotz unterschiedlicher personeller Zusammensetzung all die Jahre überdauert hat. Dass aus der Gründungszeit immer noch Filmclubmitglieder, wie zum Beispiel Fritz Kraul und Gerhard Licht, regelmäßig zu den Film- und Klönabenden kommen, belegt ebenfalls das gute Klima unter den Gleichgesinnten. Im Laufe der Jahre gab es auch Höhen und Tiefen im filmischen Schaffen. Vor allem der Wechsel vom chemischen Film hin zu den diversen Videoformaten erhitzte die Gemüter im Filmclub ebenso wie damals im BDFA. In solchen Situationen kommt es dann unter anderem auf dem Clubleiter an, die Wogen zu glätten, das Pro und Kontra herauszuarbeiten und die Clubmitglieder zusammenzuhalten. Das ist dem aktuellen Clubleiter Werner Garrelts gelungen. Seine „Regentschaft“ begann bereits 1969 und dauert an. Die Mitgliederzahl wuchs in den Jahren vorübergehend auf 41 und hat sich inzwischen leider auf 27 eingependelt. Auch dem ASCO sind die Problemthemen neue Mitglieder werben und fehlende Jugendliche nicht fremd. Bild: 1986 ASCO WeGa.jpg BU: Clubleiter Werner Garrelts in Aktion (1986) Gefilmt wird im ASCO heute vorrangig mit HD-, HDV- und Mini-DV Camcordern. Doch auch zwei 16mm Filmer sind vertreten. Bearbeitet werden die Filme überwiegend am PC, aber auch mit Casablanca-Geräten. Seit über 10 Jahren sendet der Filmclub ASCO Oldenburg im Lokalsender „oldenburg eins“ sein TV-Magazin „Der ASCO zeigt Filme“. Im Mittelpunkt der inzwischen über 140 Sendungen stehen nicht nur alte Lokalereignisse wie zum Beispiel über die Eisenbahnhochlegung am Oldenburger Pferdemarkt und „Ein Oldenburger wacht auf“, sondern auch aktuelle und im BDFA prämierte Filme. Abgerundet werden die Sendungen durch zahlreiche Interviews, die Clubleiter Werner Garrelts mit den Filmern führt. Sehr oft stellen die Autoren ihre Filme selbst vor und so sorgen auch die kurzen Interviews für Abwechslung vor und nach den Filmeinspielungen. Außerdem bedienen die Clubmitglieder die Studiokameras und richten das Licht. Wilfried Strauß |
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