BDFA-Homepage-Award – Online-Abstimmung

Hervorgehoben

Öffentlichkeitswirksame Präsenz im Internet ist so wichtig wie nie zuvor. 13 Bewerber sind im Wettbewerb um die ersten drei Plätze, die mit insgesamt 600 EUR notiert sind.

Einzige Voraussetzung der Bewerbung war: Die Homepage muss eine direkte Verbindung mit dem Bundesverband Deutscher Film-Autoren e. V. aufweisen (BDFA-Filmclub, BDFA-Landesverband, BDFA-Filmfestival, BDFA-Mitglied usw.).

Die dreizehn Bewerber:

www.filmclub-solingen.de
www.teammoewe.de
www.bdfa-lvbw.de
www.ffc-ahrweiler.de
www.pumago.de
www.objektiv-mg.de
www.unica2017.de
www.filmclub-badlippspringe.de
www.film-club-breisgau.de
www.fernweh-film.de
www.lfc-lb.de
www.daff2017.de
www.vfkgt.net

Sehen Sie sich zunächst die Seiten aller Bewerber in Ruhe an. Die jeweiligen Links finden Sie im News-Bereich auf www.bdfa.de. Auch während der Abstimmung finden Sie nochmals die Links der entsprechenden Seiten. Wenn Sie sich eine Meinung gebildet haben, vergeben Sie fünf Smileys für jeweils fünf Fragen:

1. Wie gefällt Ihnen Form und Layout?
2. Ist die Seite benutzerfreundlich und übersichtlich gestaltet?
3. Besitzt die Seite den Informationswert, über den sie Sie informieren will?
4. Ist die Seite aktuell oder finden Sie völlig veraltete Inhalte?
5. Wie ist Ihr Gesamteindruck der Seite?

Über den geschossenen Mitglieder-Bereich BDFA-Downloads geht es zur Abstimmung. Das Kennwort finden Sie in „film&video“ 01/2017 oder im elektronischen BDFA-Newsletter. Wir haben die Abstimmung so einfach wie möglich gestaltet.

BITTE BEACHTEN SIE, DASS SIE AN DER ABSTIMMUNG NUR EINMAL TEILNEHMEN KÖNNEN. BRECHEN SIE DAHER NICHT AB, SOBALD SIE SIE EINMAL GESTARTET HABEN.

Abstimmungszeitraum: 04. April 2017 bis 05. Mai 2017 (24 Uhr).

Wir freuen uns auf rege Teilnahme und wünschen den Bewerbern viel Erfolg! Viel Spaß!

Ihr BDFA-Vorstand

Premiere für BFF Fuldabrück

Im Beisein seines 1. Vorsitzenden und Präsidenten Marcus Siebler (l.) feierte der BDFA mit dem Bundesfilmfestival Dokumentarischer Film (BFF) in Fuldabrück am ersten Wochenende nach Ostern eine doppelte Premiere: Start der neuen BFFs und erstmalige Austragung in dieser Gemeinde im Kreis Kassel. Für Ausrichter Norbert Lippe (r.), Vorsitzender des BDFA Hessen, eine geglückte Uraufführung. Große Freude war auch auf Seiten der Autoren wie Sylvia Juergens vom Paderborner Film-Club, die für ihren Heimatfilm „Mein Name ist Klapperstein“ eine Bronzemedaille gewann. Die Jury vergab Gold für zwei außergewöhnliche Reisefilme: „Den General muss man essen“ von Peter Schellhorn, Film und Videofreunde in der VHS Neu Isenburg, und „Ilulissat – Westgrönland“ von Wolfgang Volker, Foto-Film-Club Bayer Uerdingen. Auf den DAFF zu erleben sind auch „Wir sind zwar behindert, aber nicht bekloppt!“ (Helmut Schilling, Bad Lippspringe), La Palma – ein kleines Paradies“ (Gerhard Amm, Nürnberg/Fürth), „Ein Viertel Frankreich“ (Jürgen Richarz, FUTURA Düsseldorf). Den Ehrenpreis des Landrates gewannen Dr. Cord & Doris von Restorff für den Publikumsliebling „Bei den Bergvölkern im Norden Vietnams“. Ausgezeichnet mit dem Sonderpreis der Gemeinde Fuldabrück wurde Dietmar Schürtz. Seine Reportage „Glück ist das Geheimnis der Zufriedenheit“ lässt miterleben, wie an Depressionen Leidende im Theaterspiel den Weg ins Leben zurück finden. Die Begründung der Jury: Der Film ist eine außergewöhnliche Leistung, da er ein wichtiges und sensibles Thema ehrlich, offen und einfühlsam für ein größeres Publikum darstellt.

www.bdfa-hessen.de/bff

Text und Bild: Hans-Werner Kreidner, Fuldabrück, 23. April 2017

Festival-Ausrichterin Barbara Bernauer hinterlässt eine Lücke

„Ich mache es, hier bin ich“ wird es von nun an nicht mehr geben

„Wir müssen BFF machen“ rief sie vor wenigen Jahren ihrem Lebensgefährten Adalbert Becker zu, der von dieser Idee im ersten Moment so gar nicht recht begeistert war. Es ging hin und her zwischen den beiden, aber wer Barbara Bernauer kennt, weiß, dass es nach diesen Worten für sie nur noch eine Option gab; und dass damit das Bundesfilmfestival LOKALES mit dem Spielort Dorfen in Bayern verbleiben sollte. Wann immer der BDFA in den vergangenen Jahren in Schwierigkeiten geriet, wann immer es darum ging, nicht nur zu reden, sondern auch zu handeln, stand Barbara Bernauer bereit und signalisierte: Ich mache es, hier bin ich.

Dies rief sie laut und klar, als der BDFA einen Ausrichter für die Deutschen Filmfestspiele 2011 such-te. Zusammen mit Adalbert Becker organisierte sie diese Großveranstaltung in St. Wolfgang nahezu alleine, die uns allen als die „DAFF der Herzen“ in Erinnerung bleibt. Sie rief es ebenfalls, als man sich nach dem Ende des Bundesfilmfestivals LOKALES in Straubing nach einem neuen Austragungsort umsehen musste. Seit 2014 findet dieser traditionsreiche Wettbewerb nun Jahr für Jahr in Dorfen statt, jetzt ist es eines der drei neuen dokumentarischen BFFs. Barbara Bernauer hat es dorthin geholt. Vieles müsste man noch anmerken, nicht unerwähnt bleiben soll jedoch die jahrelange inhaltliche Gestaltung der DAFF-Doku, die sie stets voller Begeisterung erledigte.

Mit Barbara Bernauer konnte man sich anlegen, mit dieser Powerfrau konnte man streiten, aber niemals konnte man ihr böse sein. Ihre Kritik kam von Herzen, sie schimpfte niemals ohne auch zu handeln, oder es besser machen zu wollen. „Denkt an unsere normalen Mitglieder!“. Diese mahnenden Worte hallen mir bis heute nach. Barbara Bernauer war eine gute Seele, eine wahre Menschenfreundin. Es ist oft die Rede davon, dass Menschen Lücken hinterlassen. Bei Barbara muss ich davon nicht schreiben, denn ebendiese werden wir bald schon merken, wenn wir es nicht längst schon tun.

Der Bundesverband Deutscher Film-Autoren schuldet Barbara Bernauer großen Dank. „Ich mache es, hier bin ich“ wird es von nun an nicht mehr geben.

Barbara ist am Karsamstag, den 15. April 2017 nach kurzer, schwerer Krankheit in Erding ver-storben. Die Trauerfeier mit anschließender Urnenbeisetzung findet am Samstag, den 29. April 2017, um 10 Uhr in der Pfarrkirche St. Zeno in Isen statt.

Marcus Siebler
Erster Vorsitzender und Präsident des Bundesverbandes Deutscher Film-Autoren e. V.

Meister des Minutenfilms

Für den BDFA-Sonderwettbewerb „24. Deutscher Minutenwettbewerb“ am 25. März im Rahmen der Senftenberger Kurzfilmtage waren nur 19 Filme eingereicht worden.

„Minuten-Meister“ wurde erneut Dr. Frank Dietrich, der für sein „Sahneschnittchen“ Gold gewann. Silber ging an Hans-Jürgen Schekahn aus Edewecht bei Oldenburg für „Das Schnäppchen“. Bronze erhielt Reza Shakory aus Markgröningen für „Ausfahrt freihalten“, ebenso die Videofilmer Senftenberg für „Das Verhör“. Der Siegerfilm, ein verfilmter Witz mit punktgenauer Pointe, spielt in einem Café. In anderen Miniaturen dreht es sich um eine Parodie auf zugeparkte Ausfahrten und eine Polizei-Serie, die mit einer versierten Diebin fortgesetzt wird. Gewinner des Kunstpreises wurde Manfred Hennig aus Bad Liebenwerda. Sein Film „Im Zentrum der Macht“ zielt satirisch auf die politische Situation in den USA. Mit dem seit Jahren geschaffenen Kunstpreis wird der Mut belohnt, etwas anderes als einen spaßigen Film zu machen, so der Veranstalter. Auf den DAFF in Radolzell sind weiterhin zu sehen: „Unser Hochzeitstag“ von Wolfgang Jahn (Senftenberg), „Mit des Geschickes Mächten…“ von Heino Rocker (Wiesmoor) und „Logisch“ von Michael Franke (Großräschen).

Neue Bundesfilmfestivals des BDFA starten am Wochenende nach Ostern

Fuldabrück in Hessen erstmals Austragungsort

Vielfalt des Dokumentarischen Films im Fokus

 Es ist eine Uraufführung doppelter Art. Erstmals findet das erste der nunmehr nur noch fünf Bundesfilmfestivals des Bundesverbandes Deutscher Film-Autoren e.V. (BDFA) im hessischen Fuldabrück statt. Erstmals auch in einem neuen Zuschnitt. Nach bisheriger Kategorienvielfalt wird fortan eine Auswahl des dokumentarischen Films in seiner ganzen Bandbreite präsentiert. Die Zuschauer erwarten noch mehr Themen und Geschichten, was die Attraktivität des Festivals deutlich steigert. Wie kein anderes Genre steht Dokumentarfilm auch für die Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen und sozialen Themen. Im Fokus stehen beispielsweise der Fremde in der Fremde und ein emotionales Inklusionsprojekt mit Behinderten. Eine Reportage lässt miterleben, wie an Depressionen Leidende mit ihrem Theaterspiel den Weg ins Leben zurück finden. Andere Filme zeigen das Leben zwischen Tradition und Moderne, geben Einblick in eine besondere Lebensart von „Paste e Pesce“ einer italienischen Küche oder nehmen den Zuschauer mit auf einen Exkurs, bei dem ein Vierjähriger mit seinem Opa viel Spaß an physikalischen Experimenten hat. Zu erleben sind weiterhin eine Königin der Instrumente – die Orgel, Architektur und Kunst in Kuba, auch nicht alltägliche Sportereignisse. Das Publikum erfährt etwas aus heimatlichen Gefilden wie der Fränkischen Saale und dem Nördlinger Ries. Über die Großleinwand flimmert auch manch Exotisches ferner Welten: das Festlandeis Grönlands, die Bergvölker Vietnams und die australischen Kimberleys. Insider dürfen auf eine satirische Betrachtung um den DAFF-Obelisk gespannt sein. Alle Filme werden von einer Fachjury öffentlich diskutiert.

Die rund 30 Dokumentarfilme aus ganz Deutschland hatten sich zuvor über Landesfilmfestivals für diesen Event des Bundesverbandes Deutscher Film-Autoren e.V. (BDFA) qualifizieren müssen.

Der BDFA ist die größte nichtkommerzielle Vereinigung von Filmemachern und Filmklubs in Europa. „Wir alle lieben Filme, wir alle lieben unsere Filmfestivals“, betont Marcus Siebler, Erster Vorsitzender und Präsident des BDFA, in seinem Grußwort. „Oberstes Ziel unseres Verbandes ist es, Filmemachern, die den nichtkommerziellen Film in ihr Herz geschlossen haben, umfänglich bei Ihrer Leidenschaft zu unterstützen. Damit Träume nicht nur Träume bleiben.“

Eröffnet wird das Bundesfilmfestival des Dokumentarischen Films am Freitag, April 2017, 17 Uhr im Bürgerhaus Bergshausen in Fuldabrück nahe Kassel.

Der Abschluss mit Preisvergabe der Gold-, Silber- und Bronzemedaillen ist für Sonntag, 23. April, vorgesehen. Zusätzlich können anwesende Autoren den vom Landrat des Kreises Kassel, Uwe Schmidt, vergebenen Publikumspreis und den von der Gemeinde Fuldabrück, Bürgermeister Dieter Lengemann,
verliehenen Sonderpreis in Empfang nehmen.
Info: www.bdfa-hessen.de/bff

Bundesfilmfestival Fuldabrück – Dokumentarischer Film: 21.-23. April 2017

Text: Hans-Werner Kreidner, bdfa-report(a)bdfa.de
Referat Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Bundesverband Deutscher Film-Autoren e.V. (BDFA)

Kontakt Ausrichter:
Norbert Lippe, Habichtswaldstraße 11A, 34277 Fuldabrück
Tel. (05665) 4825
E-Mail: norbert.lippe(a)bdfa.de