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 BDFA Film-Meldebogen

Die Wettbewerbsebenen
Die jährliche Wettbewerbsrunde ist ein interessanter - wenn nicht sogar der interessanteste Teil des Filmerjahres.

Der steile Weg nach oben

Wenn die mit viel Herzblut hergestellten Filme, die man selbst natürlich für die "besten der Welt" hält, auch nicht immer in Gold aufgewogen werden, so bleibt doch stets ein Stück Erfahrung zurück, die in kommende Werke einfliessen kann. Objekt der Begierde ist und bleibt jedoch trotz allem die "Urkunde" als Anerkennung und Lohn für die geleistete Arbeit.



Der "normale" Wettbewerbsstrang
  Die BDFA-Sonderwettbewerbe

Er ist der übliche Weg für BDFA-Mitglieder, Filmproduktionen zu einem Wettbewerb zu geben. Hier durchlaufen die Filme bzw. Videos eine Qualifikationskette von unten (angefangen beim Clubwettbewerb) nach oben. Zweifellos die interessanteste Variante. BDFA-Einzelmitglieder können ihre Produktionen bei ihrem zuständigen Landesverband zum "Filmtest" einreichen. Dies entspricht derselben Ebene.

 
Sie stehen zusätzlich auch Nicht-BDFA-Mitgliedern offen und können ohne die übliche Qualifikationskette beschickt werden. BDFA-Mitglieder können ihre Filme anschließend dennoch auf dem "normalen" Wettbewerbsstrang weitermelden.

Bild Urkunde
 
Objekt der Begierde: Die Urkunde


zum "normalen" Wettbewerbsstrang:

Er beginnt mit dem Clubwettbewerb, Regionalwettbewerb oder Filmtest. Hier wie bei allen anderen Wettbewerben des BDFA werden die Filme von sachkundigen Jurys öffentlich diskutiert (für Autoren und Zuschauer eine Lernmöglichkeit erster Güte!) und die besten mit Preisen ausgezeichnet.

Die Siegerfilme werden weitergemeldet zu den Landeswettbewerben, die in der Regel jährlich im Frühjahr und/oder Herbst von stets wechselnden Clubs ausgerichtet werden. Auf dieser zweiten Ebene sind die Ansprüche an Gestaltung und Technik schon recht hoch angesetzt, und mancher Aspirant muß sich mit einer Teilnehmer-Urkunde begnügen. Die Sieger dagegen werden mit ersten, zweiten und dritten Preisen ausgezeichnet.


Jury Gerecht, aber stets wohlwollend : die Wettbewerbs-Jury. Bild : Landesfilmfestival Südbayern


Die nächste Sprosse auf der Leiter zum Erfolg sind die Bundesfilmfestivals, die in der Hierarchie Bundeswettbewerben entsprechen. Sie sind - wegen des stark angewachsenen Filmaufkommens aus ganz Deutschland - in einzelne Kategorien eingeteilt : Dokumentarfilm, Reisefilm, Spielfilm, Folklorefilm usw. Jeder Kategorien-Wettbewerb findet an einem anderen Ort statt. Während es bei den unteren Wettbewerbsebenen "nur" Preise gibt, werden hier die besten Filme von den Jurys mit Medaillen (Bronze-, Silber- und Gold) ausgezeichnet - Geldpreise gibt es bei den Filmamateuren allerdings nicht!


Die DAFF und die UNICA

Die absolute Spitze für jeden nichtkommerziellen Filmemacher ist es, wenn sein Film zu den repräsentativen "Deutschen Filmfestspielen" (DAFF) eingeladen wird, die in jedem Jahr an vier Tagen zwischen Himmelfahrt und Sonntag die rund 50 besten Filme des Jahres einem großen Publikum vorstellen. Auch diese Filme werden noch einmal diskutiert - diesmal von jährlich wechselnden professionellen Gesprächspartnern aus Funk, Fernsehen, Presse, Filmhochschulen usw. Jeder Autor, der an den DAFF teilnimmt, erhält eine Urkunde und für jeden Film wird eine Festspielmedaille vergeben. Für besondere Leistungen werden weitere Preise vergeben.

UNICA

Und wer sehr viel Glück (und natürlich auch einen sehr guten Film) hat, der wird noch einmal weitergereicht, zur höchsten Stufe, die überhaupt zu erreichen möglich ist: zur UNICA, der "Weltmeisterschaft" der Amateure, wo - jedes Jahr in einem anderen Land weltweit - rund 120 der besten Filme des Weltverbandes in Konkurrenz treten und eine internationale Jury Bronze-, Silber- und Goldmedaillen vergibt. wir wünschen allen Autoren, dass sie mit ihrem nächsten Film diese begehrte Stufe erreichen. Aber Vorsicht - es ist ein steiler und manchmal auch recht steiniger Weg nach oben! -




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