BDFA-LogoBDFA - Wer wir sind
  Der BDFA - eine Vereinigung von Individualisten
Eine Definition für Nichtmitglieder - zur Besinnung für Mitglieder


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Das BDFA-Emblem (Logo):
gültig seit 2005
BDFA ist die Abkürzung für "Bundesverband Deutscher Film-Autoren".

Ein Verein also? Gewiß. Aber wenn bei diesem Begriff so mancher abschätzig die Nase rümpft, sich über die gerade in Deutschland sattsam gepflegte "Vereinsmeierei" mokieren sollte, so ist dies beim BDFA unangebracht. Denn der BDFA ist durchaus nicht in jene mit Recht berüchtigte Kategorie der Satzungsbüffler und Versammlungsfanatiker einzuordnen - er ist vielmehr ein Verein - oder besser: eine Vereinigung - von Individualisten! Und das hängt zusammen mit den Interessen, die er vertritt, mit der Sache, um die es ihm geht.

Der BDFA vereinigt unter seinem Dach - denn er ist ein "Dachverband" - jene rund 180 Film- und Videoclubs, die in der Bundesrepublik Deutschland seit vielen Jahrzehnten existieren. Darüber hinaus ist er Mitglied der UNICA (Union international du cinema), des Internationalen Filmverbandes, in dem die nichtprofessionellen Filmschaffenden aus inzwischen rund 40 Ländern zusammengeschlossen sind. (Damit gehört er übrigens auch der UNESCO an.) Zur UNICA zählen fast alle europäischen Staaten, eingeschlossen die der ehemaligen Sowjetunion, dazu gehören Länder in Südamerika und Afrika (u.a. Senegal und Südafrika) und im Nahen Osten (Iran ist erst jüngst beigetreten) neuerdings auch die USA.

Der BDFA ist eine Vereinigung, die sich die Pflege des wohl vielseitigsten und kreativsten Hobbys zu Aufgabe gemacht hat: des Filmemachens. Dieses Ziel verfolgt er übrigens schon seit über 80 Jahren, denn die ersten Zusammenschlüsse der Amateurfilmer liegen schon in den zwanziger Jahren des soeben vergangenen Jahrhunderts!

Filmgeräte
Werkzeuge der früheren Jahre
Seinen großen Aufschwung aber nahm der BDFA erst nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges, als viele Menschen dieses schöne Hobby als sinnvolle und schöpferische Freizeitbeschäftigung für sich entdeckten. Und als ihnen die technischen Mittel in Gestalt handlicher Kameras, leistungsfähiger Projektoren zur Verfügung standen und vor allem das "passende" Aufnahmematerial des Schmalfilms im 8 mm-Format, wurden überall in Deutschland in den fünfziger und sechziger Jahren zahlreiche Filmclubs gegründet. Begeisterte (und begabte) Amateure schlossen sich zu Interessengemeinschaften zusammen, denen es am Herzen lag, über den engen Bereich der filmisch festgehaltenen Familien- und Urlaubserinnerungen hinauszustoßen und interessante, auch für eine breitere Öffentlichkeit sehenswerte Filme über alle nur möglichen Themen zu gestalten. Sie stellten an sich hohe Ansprüche, was Aufnahmetechnik, Bildgestaltung, Schnitt und Vertonung anbetraf. "Handwerk" und Dramaturgie sollten, mußten stimmen. Die Themenpalette war breit (und ist es noch heute): neben ambitionierten Reisefilmen, neben auch für Außenstehende interessant anzuschauenden, oft sehr witzigen Familienfilmen, gab es in all den Jahren eine schier unerschöpfliche Fülle von oft glänzend gemachten Dokumentar-, Trick, Experimental-, Reportage- und nicht zuletzt Spielfilmen.


  
Anfänger werden in den Clubs
gefühlvoll eingewiesen
In den Clubs - sie sind die Basis des BDFA - werden von erfahrenen und begabten Filmern die Anfänger bei der Hand genommen, sie erlernen die Grundbegriffe des filmerischen Handwerks, die Grundregeln der ästhetischen Bildgestaltung, die Gesetze des Filmschnitts u.v.a.m. Solche Clubs bildeten sich nicht nur in großen Städten (in denen es dann oft mehrere gab, in Berlin z. B. mehr als ein Dutzend!), sondern auch in Mittelstädten und sogar auf dem flachen Land. Die Mitgliederzahlen bewegen sich zwischen einem Dutzend und manchmal über hundert Mitgliedern. Viele davon beschränken sich darauf, ihre Filme für den Hausgebrauch (also vorwiegend Familien-und Urlaubserinnerungen) so gut und abgerundet zu gestalten, wie es ihnen möglich ist, nehmen dankbar Anregungen und Kritik auf, fühlen sich von den Ergebnissen ihrer filmerischen Bemühungen befriedigt und lassen sich den Beifall ihres Freundeskreises (und natürlich ihrer Clubfreunde) als reichliche Anerkennung gern gefallen.

Viele andere Mitglieder solcher Clubs entwickeln noch höheren Ehrgeiz und treten mit ihren Streifen in Wettbewerb mit anderen Filmern. So entwickelte sich im Laufe der Jahrzehnte innerhalb des BDFA eine Wettbewerbsordnung, Stufen einer Erfolgsleiter gleichsam, auf der man, hat man Glück und Talent, bis zu höchsten Ehren emporklimmen kann. Und obwohl es zahlreiche Entwicklungsstufen innerhalb des BDFA gegeben hat, sind alle diese Grundlinien noch heute gültig.


  
Junge Mitglieder, ein besonderes Anliegen des BDFA
Der BDFA umfaßt heute etwa 180 Clubs mit rund 4000 Mitgliedern. Viele gehören dem Verband schon seit Jahrzehnten an - daher ist es ein vordringliches Ziel, möglichst viele junge neue Mitglieder zu gewinnen. Dies ist kein leichtes Unterfangen, da junge Leute heutzutage Vereinen gegenüber eine erhebliche Skepsis an den Tag legen, auch wenn sie in diesem Falle nicht berechtigt ist.

Nach wie vor ist die Pflege des anspruchsvollen Amateurfilms Hauptziel des BDFA und seiner Clubs. Waren in den ersten Jahrzehnten der 16mm- und vor allem der 8 mm-Schmalfilm, seit 1968 dann das leistungsfähigere Format Super-8 die zunächst einzigen Aufnahmematerialien, so geht die Entwicklung seit etwa 1980 in Richtung Video. Inzwischen überwiegen bei Wettbewerben längst die in brillianter Großbildtechnik vorgeführten DV- und HD/HDV-Videofilme.

Dieses Ziel, die Pflege des gut gemachten, handwerklich und inhaltlich anspruchsvoll gestalteten Amateurfilms, verfolgt der BDFA seit über 80 Jahren - und diese "Basisarbeit" wird auch in Zukunft sein Ziel sein.

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Frage Wie kann ich Mitglied werden?

Die übliche Form ist die Mitgliedschaft in einem der zahlreichen Film- und Videoclubs des BDFA. Damit ist man automatisch auch BDFA-Mitglied. Die "organisatorischen" Dinge übernimmt der Clubvorstand für Sie.
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Wenn Sie keinem Club beitreten wollen oder können : der BDFA bietet auch die sogenannte Einzelmitgliedschaft an. Auf Bundeslandebene sind die Einzelmitglieder zu "Interessengemeinschaften der Einzelmitglieder" zusammengefaßt, die gegenüber dem entsprechenden Landesverband durch eine Sprecherin bzw. einen Sprecher vertreten werden.

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Sie können sich das komplette Anmeldeformular auch gleich als pdf-Datei herunterladen, ausfüllen und an folgende Adresse schicken:

BDFA - Mitglieder- und Datenverwaltung
Adalbert Becker, Am Gries 14, 84424 Isen
email: adalbert.becker@t-online.de

Oder Sie rufen einfach bei der Mitglieder- und Datenverwaltung an:
Tel. 08 08 3 / 54 98 80
Kein Problem.

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Kein Problem.




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